Ein kleines bisschen klüger 32/2022

Lesedauer 3 Minuten

Ein kleines bisschen klüger ins Bett gehen, als man aufgestanden ist. Heute: Ist unsere Physik die einzig wahre? Warum Experten oft schlecht kommunizieren, und wie es besser geht. Immer abgelenkt? Das dachten schon die Leute im 19. Jahrhundert. Außerdem: Gaststar-Special bei Bavarian Value mit Konstantin Wacker / finanzfunk. Wie immer wünsche ich viel Spaß beim Lesen!

Artikel

Fiona MacDonald / Science Alert: An AI Just Independently Discovered Alternate Physics
Eine interessante Fragestellung: Ist die Physik, die wir entwickelt haben, die einzig mögliche Beschreibung? Oder könnte man auch ein alternatives Gerüst aufbauen, das ähnlich gute Ergebnisse erzielt? Ein Forscherteam hat hierzu mit Hilfe maschinellen Lernens ein spannendes Experiment durchgeführt: Kann ein Algorithmus anhand von Videos das Verhalten eines physikalischen Systems lernen? Und wenn ja, kommt dieselbe Beschreibung heraus, die wir schon kennen? Spoiler: Selbst bei einem relativ einfachen System wie einem Doppelpendel waren die Variablen, die die KI nutzte, um die Bewegung des Pendels akkurat zu beschreiben, für die Forscher nicht mehr nachzuvollziehen. Klingt nach einem fruchtbaren Boden für die Zukunft, oder?

Dylan Walsh / MIT Sloan: The curse of knowledge: Why experts struggle to explain their work
Dieses Problem haben wohl die meisten von uns schon einmal in Schule, Universität oder Beruf erfahren: Die Person da vorne versteht zwar, wovon sie redet – kann ihr Wissen aber leider absolut nicht vermitteln. Woran das liegt, und wie man als Experte besser kommuniziert, darin geht es in diesem Artikel, sowie dem verlinkten Webinar.

Agnes Arnold-Forster / Real Life Mag: Still the Same
Man hat es nicht leicht heutzutage. Ständig der prüfende Blick aufs Handy, und der verlockende Feed von Instagram, TikTok und Co., der durchscrollt werden will. Agnes-Arnold-Forster zitiert in ihrem Artikel aus diversen Quellen aus dem 19ten, und sogar bis zurück ins 16. Jahrhundert. Diese zeigen: Auch zu früheren Zeiten haben Menschen sich bereits abgelenkt gefühlt, und neuen Technologien wie dem Telefon allerhand zerstörerische Einflüsse zugeschrieben. Ein Hinweis darauf, dass unsere Gehirne einfach von jeher schon für Ablenkungen (wie z.B. den obligatorischen Säbelzahntiger) besonders empfänglich sind?

Konstantin Wacker / finanzfunk via Bavarian Value: Gaststar-Special-August 2022 #1: Meine größte Aktienposition und warum das so ist
Sommerspecial bei Bavarian Value: Über die nächsten Wochen hinweg werden mehrere Finanzblogger uns einen Einblick in ihr Portfolio gewähren. Genauer gesagt, in ihre jeweils größte Position, und die Gründe für ihre Wahl. Den Anfang macht diese Woche Konstantin Wacker alias finanzfunk, mit einem Einblick in die Vorzüge von Amazon und Alphabet.


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